Grüne Hölle Copyright Foto Anna Carina Krebs (2).jpg

BOLLENDORFER
GRÜNE HÖLLE

Spuren des Teufels im Wald von Bollendorf

Eine besonders mystische Stelle im Naturpark Südeifel ist die sogenannte „Grüne Hölle“. Die Na-men der bizarren Felsformationen im Felsenland Südeifel wie die „Grüne Hölle“ lassen die Vermu-tung zu, dass bei ihrer Entstehung der Teufel seine Hände im Spiel hatte. Kaum ein Sonnenstrahl erhellt die Kluft, die durch Felsstürze und -rutschungen zum Ende der letzten Eiszeit hin entstanden ist. Das dunkle, saftige Grün auf den Felswänden gibt der „Grünen Hölle“ ihren Namen. Es handelt sich hierbei um ganz bestimmte Pflanzen. Der Sandstein saugt Wasser wie ein Schwamm auf und die Felswände sind hier besonders feucht und bilden somit ideale Lebensbedingungen für Moose, Algen und Flechten, die auch kein Problem mit der Dunkelheit der Felsspalte haben. In der „Grü-nen Hölle“ wird es, je tiefer man in die schmale Felsspalte hineingeht, immer kühler, da die Luft zwischen den hohen Felswänden nicht zirkulieren kann und sich die kalte Luft unten staut. 


Ein absolutes Muss, um die „Grüne Hölle“ und die phantastische Felsenwelt im Bollendorfer Wald kennenzulernen ist die gleichnamige Lauschtour „Grüne Hölle“. Es handelt sich hierbei um eine kostenlose Audioguide-Tour im Reportagestil. Kino für die Ohren gibt es an 10 Hörstationen, an denen die Wanderer alles über bizarr geformte Felsen, Tiere und Pflanzen erfahren, Kulturdenk-mäler kennenlernen und grandiose Aussichtspunkte auf Bollendorf und das Sauertal genießen.


Informationen dazu finden Sie auf der Website der Felsenland Südeifel Tourismus GmbH: www.felsenland-suedeifel.de/wandern/audiotouren